.... in meiner Innenschau ein engelhaftes Wesen eingehüllt in ein weißes Licht und erklärte mir viel über meine wahre Identität und ließ mich fühlen, wie es ist, selbst in diesem Zustand des inneren Friedens und der Freude bei Gott zu sein. Es war ein Zustand absoluter Macht und Größe, es gab keine Angst und keine Fehler, es gab nichts was in irgendeiner Weise schwierig gewesen wäre. Zugleich war da diese absolute und selbstverständliche Hingabe an das Göttliche. Als nun dieses innere Bild, das ich in mir Jahrzehnte lang nicht mehr herstellen konnte, 2009 wieder in mir lebendig wurde, war es wie die Heimkehr nach einer langen und turbulenten Irrfahrt. Ich fühlte mich endlich wieder zu Hause und bei mir selbst angekommen.

Ich begann dieses innere Bild zu malen und schon nach wenigen Pinselstrichen spürte ich die Präsenz des Erzengel Gabriel. Wie in einer Art Trance, innerhalb weniger Stunden und komplett an einem Stück, gab ich mich dem Prozess hin. Ich schaffte es gerade noch zwischen durch rechtzeitig Fotos zu machen.  Das hatte ich mir zur Gewohnheit gemacht um später meinen Schülern den Bildaufbau und den Werdegang zu zeigen.

 

Auf der Leinwand manifestierte sich ein Engel in weiblicher Gestalt. Sie gab der Erde einen Lichtimpuls mit Ihrem Finger und umhüllte die Erde wissend mit Liebe. In einer Art tonloser innerer Stimmer hörte ich die Worte:

"Berührt Eure Welt mit der Liebe eures Herzens".  Mir wurde schnell klar dass hier etwas im Gange war das über Kreativität, Phantasie und Selbstausdruck hinaus ging. Ich war sehr berührt von diesem Bild und spürte dass diese Arbeit bei mir eine ganz neue Ära einleiten würde. Ich nannte das Bild dann auch Engel des Herzens / Gabriela.

 

Wochen später dann in einer weiteren Meditation bekam ich die Information von „Gabriela“ ich sollte drei weitere Engel als weibliche Figuren darstellen. Michael, Uriel und Rafael.

In der Meditation erschien mir das selbstverständlich, einfach und problemlos. Ich sah Ihre Haltung, ihre Gesichter, ihre Farben, ihre Handstellungen und was sie mit der Erde machten. Die Erde war bei jedem Engel von einer anderen Seite aus sichtbar. Eine Drehung rund um den Globus entlang des Äquators in vier Sequenzen. Afrika, Südamerika, Asien und die ganze Fläche des Pazifischen Ozeans. Und wieder empfand ich dieses ergreifende, würdevolle Gefühl der Liebe und Hingabe. Tränen rollten mir über die Wangen und mein Herz klopfte und es war erfüllt von Freude, Dankbarkeit und Demut. „Male uns in weiblicher Form für die Zeit des großen Wandels und für die Zeit danach.“ Sprachen sie in einer tonlosen, inneren Stimme zu mir. So lautete nun der Auftrag an mich und nichts erschien mir in der Meditation selbstverständlicher und leichter als dies sofort zu tun. 

 

Dann jedoch, zurück in der Alltagswelt des logischen Verstandes hatte ich große Bedenken und tiefe innere Zweifel. Es dauerte mehrere Monate bis ich drüber weg und in der Lage war mit der Arbeit zu beginnen.