· 

5 erste Schritte zum gelungenen Aquarell

Step-by-Step Workshop für Anfänger mit Jopie / 30.05.2026

Aquarell-Workshop für Anfänger / Malen mit Jopie

Thema Frühling / Waldlandschaft Odenwald

 

30.05.2026 / Beginn 10 Uhr, Ende 16.00 Uhr

in Heiligkreuzsteinach

Hermann-Maas-Haus, Weinheimer Straße 12a

 

Informationen und Anmeldung in der Rubrik Workshops

In meinem Aquarellworkshop am 30.05.2026 zeige ich die ersten 5 Schritte des Weges zu einem gelungenen Aquarell. Diese Übungen sind für Anfänger aber auch für Fortgeschrittene geeignet. Der "Step-by-Step" Workshop findet In entspannter Atmosphäre in meinem Seminarraum in Heiligkreuzsteinach im Odenwald statt.

 

Hier sind die ersten 5 Schritte die wir im Kurs umsetzen werden. Ihr könnt diese Schritte aber auch beim Aquarellieren zu Hause anwenden:

 

1. Motivauswahl

 

Der erste Schritt ist natürlich immer die Motivauswahl. Hier empfiehlt es sich als Anfänger nicht gleich raus in die Natur zu gehen und zu versuchen etwas abzumalen. Das ist für den Anfang noch viel zu schwierig und erfordert eine Menge an Wissen und Erfahrung. Versuche es erst mal mit einer Fotovorlage, einem Kalenderbild, einer Postkarte oder einem Ausdruck von deinem PC. Im Workshop werden wir mit einer Frühlingslandschaft aus dem Odenwald beginnen, da Landschaften ohne Häuser oder Menschen erst mal einfacher umzusetzen sind.

Wenn du deine Vorlage gefunden hast, vertiefe dich in sie hinein und schaue dir alle Details genau an. Je mehr du über dein Motiv weist und erfahren hast um so einfacher kannst du es malen. Du legst es dann neben deine Arbeitsplatte oder stellst es zur Ansicht auf eine kleine Staffelei.

 

2. Vorbereitung der Materialien 

 

Du bestimmst nun die Größe und das Format deine Bildes. Mach es nicht zu groß, am Besten für den Anfang maximal Din A4 oder kleiner. Nun spannst du dein Aquarellpapier auf eine Holzplatte (Tischlerplatte oder ähnliches)  auf. Das Papier sollte nicht zu dünn sein. Am besten du nimmst ein Papier mit 300 g/m2 mit einer mittelrauen Oberfläche. Wenn du dein Papier vom Block gelöst hast machst du es mit einem Schwamm nass damit sich das Papier vollsaugen kann. Dadurch dehnt es sich etwas aus. Im nassen Zustand wird es nun mit Nassklebeband am Rand des Papiers aufgeklebt und zum Trocknen zur Seite gestellt. Durch das Trocknen schrumpft das Papier wieder und da es ja mit dem Klebeband fixiert wurde wird es sich gut spannen und du bekommst eine glatte Oberfläche.

Im Workshop kannst du das alles unter Anleitung ideal lernen und bekommst die richtigen Materialien an die Hand.

Du kannst nun deine Aquarellpinsel und deine Aquarellfarben richten. Zum Mischen der Farben verwende wir im Kurs immer einen weißen Pizzateller und Aquarellfarbe aus der Tube. Damit kannst du schnell genug Farbe anmischen und siehst gleich auf dem Weißen Teller welchen Farbton du erzeugt hast. Du solltest einen weichen Bleistift (min. 4B) für die Vorzeichnung, Tempos oder Zewa, Sprühflasche mit Wasser, Wasserglas vorbereiten. Und ganz wichtig... eine Tasse Kaffee oder Tee für die Pausen und Wartezeiten.

 

3. Farbübungen / Vorstufen und Skizzen

 

Bevor du richtig loslegst mach bitte erst mal Übungen zum Mischen der richtigen Farbtöne. Im Workshop erfährst du vieles über Farbenlehre. Mit einer reduzierten Farbpalette mischen wir im Workshop unter meiner Anleitung alle Farbtöne, die wir für unser Bild brauchen. In Form einer kleinen Skizze üben wir die Komposition des Bildes und legen alle wichtigen Formen und Flächen als Umrisszeichnung fest. Wenn du zu hause malst orientierts du dich hierbei an deiner Vorlage und legst Horizontlinie, Hintergrund, Bildmitte und Vordergrund an. Im Kurs bauen wir unser Motiv dann gemeinsam auf und du hast eine sichere Grundlage für ein gelungenes Bild.

 

4. Vorzeichnung auf dem Aquarellpapier

 

Nun geht es ans Werk und du überträgst die Erkenntnisse der Vorstufen und Skizzen auf dein vorbereitetes Aquarellpapier, das inzwischen getrocknet und gespannt sein sollte. Mit dem weichen Bleistift machst du eine sehr dünne und schwache Umrisszeichnung und legst die Bildelemente aus den Vorübungen fest. Diese Zeichnung sollte wirklich sehr minimalistisch sein und im späteren Aquarell kaum noch zu sehen sein. Also bitte nicht zu sehr drücken beim Zeichnen und vor allem nicht radieren, denn sonst ist dein Aquarellpapier ruiniert und du bekommst unschöne Flecken die du nicht mehr korrigieren kannst.

 

5. Malprozess Step-by-Step

 

Nun wird es spannend. Jetzt geht es an die Malerei. Im Workshop beginnen wir nun gemeinsam Schritt für Schritt das Bild zu kreieren. Ich mache es vor und die Kursteilnehmer machen es nach. Wir beginnen den Hintergrund mit lasierenden Farbaufträgen die in einer Nass-in Nass-Technik aufgebaut werden zu gestalten und arbeiten uns dann schrittweise in unterschiedlichen Ebenen von hinten nach vorne. Also erst Hintergrund dann Bildmitte und dann Vordergrund.... von hinten nach vorne und von Hell (schwache Tönung) nach Dunkel (intensivere Tönung). Helle Bildteile wie Wasser oder Pfützen im Vordergrund müssen natürlich ausgespart werden. 

Bei der Step-by-Step Anleitung im Workshop wirst du sicher durch die einzelnen Phasen geleitet und bist im Stande ein wirklich zauberhaftes Aquarell zu malen. Das Lernen der einzelnen Schritte erlaubt es dir auch eigene Motive malen, denn sie gelten grundsätzlich für jedes Aquarell. Übung macht den Meister. 

 

Ich hoffe dir hat der kleine Ausflug in die ersten grundlegenden Schritte zu einem gelungenen Aquarell gefallen. Probiere es bei deinem nächsten Bild einfach aus oder melde dich zu meinem Workshop an. Dann lernest du es von der Pieke auf. 

 

LG, Dein Jopie

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0